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Unesco-Weltkulturerbe-Kunst wird bei Bossert & Erhard produziert

Vor 3 Jahren wurde die Verarbeitungstechnik „Guillochieren“ als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Dank der Zusammenarbeit von 3 Generation von Designern und Handwerkern während des „Manufactory-Style Jewellery Design“ Projects, ist diese Arbeitsmethode in der Deutschen UNESCO Kommission eingeführt worden.

Die Innovation, die in der letzte Hälfe des 18ten Jahrhundert stattgefunden hat, wurde maßgeblich von dem französischer Goldschmied Namens Guillot geprägt.  Aller Wahrscheinlichkeit nach dient der Namen des Erfinders nicht nur dem eigentlichen Werkzeug, das er für die Guillochieren-Technik verwendet haben soll, sondern auch der Bezeichnung für diese schwere, jahrhundertealte Technik. Das deutsche Wort „Guilloche“ [gi[l]josch] kann man wie auf Französisch aussprechen, man kann es aber auch „Gillosch“ nennen.

Die Guillochier-Methode wurde zum Zeitpunkt ihrer Entstehung insbesondere als Sicherheitsmerkmal beim Druck von Banknoten, Anleihen, Pässen und Ausweisdokumenten eingesetzt, da Guillochen auf den damals verwendeten gravierten Druckplatten nicht einfach zu reproduzieren waren. Damit vermied man die mögliche Fälschung der Wertpapiere. Als die Anwendung auf Metallen wie Gold und Silber ermöglicht wurde, wurde auch bei Taschenuhrdeckeln, Fingerhüten, Dosen und Bechern die Verzierung üblich. Der prominenteste Gegenstand, der bisher guillochiert wurde, ist vermutlich von Peter Carl Fabergé: In seiner St. Petersburg Werkstatt, hat er diese filigrane Technik benutzt, um die berühmten Schmuck-Eier damit zu verzieren.

In Deutschland wurde diese Technik in den goldenen Jahren von Pforzheimer Juwelieren für sich entdeckt. In derselbe Stadt ist heute noch der Fertigungsschwerpunkt hochwertigem Schmucks in Serienproduktion bei hoher Spezialisierung mit besonderem Cluster für Goldschmiedehandwerk und Schmuckgestaltung. Guillochieren wurde damals vor allem als Graviermöglichkeit für hochwertige Uhren und Schmuck verwendet. Diese Verfahren fordert eine ruhige Hand, Präzision und eine hohe Konzentration. Heute kann man diese Handwerk nur noch in der Goldschmiedeschule Pforzheim lernen. Das Erscheinen von Einwegfeuerzeugen, Zigarettenschachteln und Kugelschreibern auf dem Massenmarkt in den 1980er Jahren beendete den Boom von guillochierten Produkten. Die Technik überlebte nur knapp.

Seit den Gründungsjahren von Bossert & Erhard Bechtold ist die Kunst des Guillochierens fundamentaler Bestandteil: seinerzeit galt sie als eine Innovation, da sie nicht weit verbreitet war und nur Wenige sich diese über 300 Jahre alte Technik leisten konnten. Unsere fortschrittlichen CNC-Maschinen mit simultanen Aufnahmestationen macht dieses Werk nicht mehr ausschließlich eine reine Handarbeit. Wir können nicht nur die klassischen Schnittmuster Faden und Korn anbieten, sondern unterschiedlichste  Verfahren und Möglichkeiten miteinander kombinieren: jedes Endprodukt bei Bossert&Erhard ist ein reines Stück Eklusivität. 

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